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"Zukunftsfaktor Innovation" - NRW´s stellvtr. Ministerpräsident beim Liberalen Netzwerk Lippe

Detmold, 12. März 2007 - Das Liberale Netzwerk Lippe lud den Innovationsminister und stellvertretenden NRW-Ministerpräsidenten Prof. Dr. Pinkwart als Gastreferenten nach Detmold zum Thema "Zukunftsfaktor Innovation - Neue Herausforderungen für Nordrhein-Westfalen".
Andreas Pinkwart ermuntert die Wirtschaft zu mehr Kooperation mit den Hochschulen, setzt auf den Ausbau der Spitzenforschung und ruft zu jungem Unternehmergeist direkt ab der Uni auf.

Die Lippische Landeszeitung vom 13.03.2007 berichtete dazu:


"Wirtschaft zu Kooperation mit Hochschulen ermuntert
Innovationsminister Pinkwart (FDP) in Detmold

Detmold (da). Ein deutliches Plädoyer für die "Entideologisierung der
Forschungs- und Technologiepolitik" hat NRW-Innovationsminister Dr.
Andreas Pinkwart (FDP) gestern in Detmold gehalten. Dazu gehört für ihn
ausdrücklich auch die Beteiligung des Landes an der Weiterentwicklung
der Kernkraft, um sich zumindest eine Option für eine Co2-ferne
Technologie zu erhalten und die Sicherheitsstandards weiterentwickeln zu
können.

Pinkwart, der auch stellvertretender Ministerpräsident ist, sprach am
Abend auf Einladung des Liberalen Netzwerkes Lippe vor dicht besetzten
Stuhlreihen im "Haus der Immobilie" der Volksbank. Dort war er zuvor von
den "Netzwerk"-Sprechern Stephan Prinz zur Lippe und Thomas Trappmann
willkommen geheißen worden.

Der Gast aus Düsseldorf bekannte sich aber gleichzeitig zur intensiven
Forschung im Bereich der erneuerbaren Technologien. Deren Hauptmangel
sei die fehlende Speicherfähigkeit, die es deutlich zu verbessern gelte.
Klar sprach sich Pinkwart allerdings gegen eine "Übersubventionierung"
aus, die das falsche Signal sei.

Der Minister und FDP-Landesvorsitzende setzte sich außerdem für eine
engere Zusammenarbeit von Wirtschaft und Hochschulen ein. Ausdrücklich
fordert er auch die Unternehmen auf, die Chancen beherzter aufzugreifen,
die ihnen die heimischen Hochschulen böten. Ebenso ermunterte er den
wissenschaftlichen Nachwuchs, durch Ausgründungen aus Universitäten neue
Firmen zu schaffen. Dieses Instrument werde im Gegensatz zu anderen
Staaten in Deutschland noch viel zu wenig genutzt. Dabei seien die
Hochschulen die Innovationstreiber der Zukunft.

Pinkwart bezeichnete es als eines seiner Hauptanliegen, ein Klima für
mehr Forschung und Entwicklung zu schaffen. Es gelte vor allem, die
Qualität durch Ausbau der Spitzenforschung zu erhöhen.

Als Basis von allem sieht das Kabinettsmitglied die Schulbildung an. Auf
diesen Weg ist für Pinkwart die Sprachprüfung bei 4-Jährigen ebenso ein
Baustein wie die Änderung der Mitbestimmungsregelung im öffentlichen
Dienst, durch die die Zahl der freigestellten Lehrer von gegenwärtig 500
auf dann 300 gesenkt werden solle."

Für mehr Forschung und Entwicklung:
Dr. Andreas Pinkwart bei seinem Vortrag in Detmold.
Foto: Dahl

 

 

 

 

 


Quelle: http://www.lz-online.de/

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