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Bankenverband-Studie stellt erhebliche Lücken im Wirtschaftswissen bei der Jugend fest

Wirtschaftskrise? Inflationsrate? Soziale Marktwirtschaft? Wirklich verstehen oder erklären konnten die wenigsten der 753 Befragten unter den 14- bis 24-jährigen wirtschaftliche Begriffe und nationalökonomische Zusammenhänge, belegt die Studie des Bundesverbandes deutscher Banken.

Die Wirtschafts- und Fianzkrise lässt die Jungendlichen dun heranwachsenden nicht kalt, Zweidrittel gaben an, dass sie häufiges Thema in der Schule, am Ausbildungsplatz oder in der Familie sei.

Wirtschaftsverständnis und Finanzkultur haben in unserem Land Defizite. Der Untersuchung des Bankenverbandes zufolge haben Dreiviertel der befragten Jugendlichen Interesse an Wirtschaft doch Wissen darüber haben sie nicht genug. Rund 80 Prozent der Jugendlichen befürworten außerdem ein eigenständiges Schulfach Wirtschaft. "Das ist ein bemerkenswertes Ergebnis. Es zeigt uns, dass die Jugend ökonomische Bildung als grundlegendes Rüstzeug für ihre Zukunft einschätzt", sagte Prof. Dr. Manfred Weber, Geschäftsführender Vorstand des Bankenverbandes, bei der Vorstellung der Jugendstudie 2009.

Der Bankenverband fordert ein Schulfach Wirtschaft schon seit langem. Dafür seien verbindliche Lehrpläne und feste Stundenzahlen im Fächerkanon notwendig. "Denn Wirtschaft muss man genauso wie Mathematik oder Englisch systematisch lernen, nicht nur nebenbei", so der Bankenverbandsgeschäftführer.

zur vollständigen Studie "Wirtschafstverständnis und Finanzkultur 2009"

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