Die Stiftung Liberales Netzwerk wünscht allen Internetbesuchern,
ihren Mitstreitern an den Knotenpunkten, seinen Kuratoriums- und Fördermitgliedern, Freunden und Partnern sowie Interessenten ein frohes und erholsames Pfingstfest
Dr. Peter Traub für den Stiftungsrat
und Birgit Fischer für das Kuratorium.


Informatives zu Herkunft und Brauchtum des Pfingstfestes:
Abschluss der Osterzeit. Das Pfingstfest, das "Fest des Heiligen Geistes" oder die "Geburtsstunde der Kirche", zählt mit Ostern und Weihnachten zu den kirchlichen Hochfesten. Pfingsten ist für die Christen feierlicher Abschluss der Osterzeit. Das Wort "Pfingsten" wird vom griechischen Begriff "Pentecoste" (der fünfzigste Tag) abgeleitet und weist zurück auf den 50. Tag nach der Auferstehung Jesu. Das Pfingstfest wird, je nach dem Termin des Osterfestes, zwischen dem 10. Mai und 13. Juni gefeiert.
Erneuerung. Die Kirche begeht mit dem Pfingstfest das Kommen und Wirken des Heiligen Geistes und dessen biblisch berichtete Herabkunft fünfzig Tage nach der Auferstehung Jesu. Der Heilige Geist ist nach der kirchlichen Lehre in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi in der Geschichte lebendig zu halten. Er will das Antlitz der Erde erneuern und den Menschen eine Zukunft und Perspektive bieten.
Pfingstwunder. Als "Pfingstwunder" bezeichnet man die in der Apostelgeschichte beschriebene wunderbare Fähigkeit der Jünger, in allen Sprachen zu sprechen und alle Sprachen zu verstehen. Damit wurde aus christlicher Sicht die "Babylonische Sprachverwirrung" aufgehoben, mit der Gott die Menschen für die Hybris des Turmbaus zu Babel bestraft hatte. Theologisch steht dies für die Mission der Kirche, alle Menschen unabhängig von ihrer Nationalität und etnischen Herkunft anzusprechen.
"Atem, Hauch, Wind". Die Bibel spricht vom Heiligen Geist in vielen Bildern. Sie wählt dafür ein Wort, das zugleich "Atem, Hauch, Wind" heißt. Sein Wirken wird wie "Feuer" oder "lebendiges Wasser" beschrieben. Nach den Erzählungen der Apostelgeschichte kommt der Heilige Geist unter den Symbolen von Wind, Atem und Feuer auf die Gemeinde herab. Erst später wurde die Taube zum Symbol des Heiligen Geistes. Die Geistsendung zu Pfingsten war der Ausgangspunkt für das missionarische Wirken der Jünger Jesu. Das Pfingstfest kann somit auch als die Geburtsstunde der Kirche bezeichnet werden.
Festwoche. In historischen Quellen begegnet uns Pfingsten schon im 2. Jahrhundert als christliches Fest. Im Jahr 425 wurde es allgemein als Hochfest eingeführt und erhielt eine eigene Oktav, eine achttägige Festwoche, die am Sonntag nach Pfingsten, dem Dreifaltigkeitssonntag, endet.
Bräuche. Die Pfingstbräuche haben mit dem christlichen Gedanken von der Herabkunft des Heiligen Geistes allerdings nicht viel zu tun und sind eigentlich Frühlings- und Maibräuche. Im Bewusstsein der Menschen war Pfingsten immer schon ein fröhliches Fest, wobei die Freude durch mancherlei Spiele zum Ausdruck gebracht wurde, mit Musik und Tanz, Jahrmärkten und Ritterspielen sowie Pfingstritten. Bis heute werden die Kirchen zum Pfingstfest mit frischem Grün geschmückt. Auch der Brauch ist weit verbreitet, vor den Häusern und in den Fenstern Birkenzweige aufzustellen. Viele Jugendguppen führen Pfingstlager durch und die Menschen unternehmen mit Familie und Freunden Pfingst-Ausflüge und -Wanderungen in die Natur.
zum Gastbeitrag "Pfingsten und der neue Mut" des FDP-Bundestagsfraktions- und Parteivorsitzenden Dr. Guido Westerwelle bei der "Katholischen Nachrichtenagentur (KNA).
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