
Osnabrück, 20.09.2007 - Das Liberales Netzwerk hat in die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) eingeladen. Gastredner war der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander, MdL, zum Umwelt- und Energie-Thema, Gäste waren 75 Bürger/innen aller Generationen und eine Schulklasse. Dem Publikum wurde schnell deutlich, dass die Herausforderungen der Zukunft in Bezug auf die Umwelt enorm facettenreich sind, einfache Antworten noch keine leichte Lösung sind. Bei der anschließenden Diskussionsrunde zeigte sich anhand der sachverständigen Fragen aus dem Publikum, dass der Teufel häufig im Detail liegt. Je tiefer beispielsweise in die Praxis des Vertragsnaturschutzes eingegangen wird, desto schwieriger ist die Umsetzung von theoretisch wohl durchdachten Vorschriften. Minister Sander betonte, dass hier im Sinne einer liberalen Haltung und des landesweiten Bestrebens zum Bürokratieabbau vor allem pragmatische Lösungen gefordert sind.

Die Stiftung Liberales Netzwerk begrüßte eine große Anzahl von Schülern und Studenten, die sich im hochmodernen und nach ökologischen Gesichtspunkten errichteten Gebäude des Zentrums für Umweltkommunikation eingefunden hatten. Um ihrem Bildungsauftrag gerecht zu werden, hatte die Stiftung bei Ihren Einladungen und Presseveröffentlichungen darauf hingewiesen, dass auch besonders die junge Generation eingeladen ist, sich in den Veranstaltungen der Stiftung umfassend zu informieren und aktiv einzubringen. Eine Gruppe Bad Iburger Oberstufen- und Mittelstufenschüler war beispielsweise mit ihrem Lehrer gekommen und nutzte die Gelegenheit, bei der Diskussionsrunde "auf Tuchfühlung" mit dem Minister zu gehen. Die Mittelstufenschüler initiieren derzeit ein Projekt, das den viel versprechenden Titel "Jugend denkt um.welt" trägt.

Solches Engagement trifft auch den Kern des Bestrebens der Stiftung, Plattform für interessierte Bürger zu sein, die sich jenseits von Parteien politisch engagieren möchten, denen die Sache an sich wichtig ist und die in der Gemeinschaft eines starken Netzwerkes die Chance sehen, ihren Anliegen Gehör zu verschaffen. Auch und gerade die junge Generation ist von den drängenden Zukunftsfragen besonders betroffen und kann engagiert mitgestalten.

Bericht: Ines Adams, SLN
Hintergrundinformationen: http://www.dbu.de/
 http://www.mu.niedersachsen.de/ http://www.umwelt.niedersachsen.de/master/C1525576_ N11542_L20_D0_I598.html
http://www.bfs.de/
Hans-Heinrich Sander, Minister des Landes Niedersachsen
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