
Wenn sich die Athleten alle vier Jahre zum größten Sportereignis der Welt treffen, entstehen in wenigen Tagen unzählige Momente für die Ewigkeit: Ulrike Meyfarths Goldsprung in München 1972 mit erst 16 Jahren oder das aufgeheizte Zehnkampf-Duell zwischen Daley Thompson und Jürgen Hingsen in den 1980er Jahren. Schließlich der Afroamerikaner Jesse Owens, der bei den Spielen 1936 in Berlin mit seinen vier Goldmedaillen Sportgeschichte schrieb und damit den rassistischen Nationalsozialisten einen Strich durch die Rechnung machte.
Bis zum 6. Juni 2008 konnten die ZDF-Zuschauer Ihr Highlight wählen. Welches Ereignis es ganz nach oben geschafft hat, erfuhren Sie am 25. Juli 2008 in der Show mit Johannes B. Kerner.
Johannes B. Kerner präsentierte aus Berlin die 50 größten Olympischen Momente, für die sich das Publikum entschieden hat. Im Studio kommentieren Sportler, unter ihnen auch Birgit Fischer, sowie prominente Gäste das Ergebnis und berichten von ihren Erinnerungen an die Olympischen Spiele.
Birgit Fischer, Deutschlands erfolgreichste Olympia-Sportlerin und Kuratorin der Stiftung Liberales Netzwerk wurde von den Zuschauern auf Platz 7 gewählt.
Birgit Fischer - Kanutin für die Ewigkeit
Olympische Spiele ohne Birgit Fischer? Geht das überhaupt? Ihre erste Goldmedaille holt die Brandenburgerin im Jahr 1980 in Moskau noch für die DDR. Als 18-Jährige siegt sie im Einerkajak über 500 Meter. Ihr letztes Edelmetall gewinnt Fischer 24 Jahre später in Athen im Viererkajak über dieselbe Distanz. Dazwischen gelingen der Brandenburgerin noch weitere sechs Olympiasiege. Nur 1984 in Los Angeles wird ihr durch den Olympiaboykott der DDR ein weiterer Erfolg verwehrt. Mit acht Goldmedaillen ist Birgit Fischer die erfolgreichste Olympionikin in der deutschen Sportgeschichte.
Hintergrundinformationen: http://unserebesten.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,7238957,00.html http://www.kanufisch.com/
(Bildquellen: ZDF, camera 4) |